Sehr offen und auskunftsfreudig, die 7-jährige Lotti, deren Papa hier alles gebaut hat. Hier sieht man auch recht deutlich - ziemlich viel Strand, wenig Meer.
Unser Esszimmer
Nach dem Frühstück, es war glaub ich schon Mittag, sind wir an den Strand über die Baustelle nebenan gelaufen (überhaupt wird ringsum viel gebaut) und mussten weit rein laufen, um überhaupt nasse Füße zu bekommen. Irgendwie ist die meiste Zeit hier Ebbe. Auch in Largatero/ Hibiscus Garden haben wir bei unserer Ankunft abends wie auch bei der Abfahrt morgens nur Ebbe gehabt und nix von Surferwellen gesehen. Die Kinder und Fischi sind über die Wellen gesprungen und haben gar nicht bemerkt, wie ihnen die Sonne zusetzt. Ich hatte keine Lust so weit zu laufen und hab mich am Rand aufgehalten, nur meine Beine benetzt und schön mein Strandtuch um meine Schultern gehalten. Gg. 14:30 sind wir zurück zum Hostal und haben und Reis mit Gemüse und dem restlichen Schinken zubereitet. 3 Mädchen aus Deutschland zwischen Abi und Uni haben uns von ihrem work & travel Aufenthalt hier berichtet ( eine Art soziales Jahr im Ausland, für das man sich bewirbt und was nach Steuerrückerstattung bzw. Zuschuss vom dt. Staat nur 1.000€/ Jahr und Nase kostet, incl. Flug und Vollpension in der Gastfamilie). Sie volunteerten in einem Waisenhaus, Schule bzw. Umweltprojekt und haben sich sehr über die legere und völlig unzuverlässige Schule in Panama ausgelassen. Außerdem lernten wir Peter und Markus, ein sehr unterhaltsames Double aus Regensburg kennen. Fischi ist anschließend noch einmal mit den Kindern an den Strand, während ich Wäsche gewaschen habe.
Dienstag sind wir etwas früher los, um in die Bucht hinterm Berg zu kommen. Der Weg dahin wurde uns als 'Geheimtip' verkauft, war aber so breit und ausgefahren, dass wir uns unterwegs (30min) oft fragten, ob es der richtige ist. Heute hatten alle lange Blusen an, um ihren Sonnenbrand zu bedecken. Arno und ich sind ja schon sonnengewöhnt und deshalb nicht so arg betroffen, aber Aimee und Fisch machen den roten Krabben im Sand durchaus Konkurrenz!
Auch hier konnte man meilenweit im schenkeltiefen Wasser laufen, was bei dem vorhandenen leider ziemlich toten Korallenriff durchaus schmerzhaft werden konnte. Wir hatten zum Glück Schorchel und Taucherbrille mit und sind dann in dem seichten Wasser den bunten Fischen hinterher geschwommen. Den Mittag oder frühen Nachmittag haben wir wieder Im Hostal verbracht und 15:30 sind wir mit Peter & Markus nach Cañas gefahren, um auf der vorgelagerten Isla Cañas Schildkröten zu sehen. Der Anleger war menschenleer und wir überlegten, wo wir am kostengünstigsten eine Überfahrt her bekommen. Zum Glück kam gerade ein Bus mit 4 Passagieren und einem engagierten busfahrer an, der einen Bootsführer anrief und wir konnten in die Verhandlung treten. Eigentlich sollte so ein Boot für Hin- und Rückfahrt nicht mehr als 50$ insgesamt kosten, aber der Bootsführer hatte eine andere Kalkulation: er wollte 5$ von jedem für eine Strecke, also 10$ für jeden von uns, die wir auch wieder zurück fuhren. Mit den 4 Businsassen, die anfänglich nur bis zur Insel wollten, wären das 70$ gewesen. Die Jungs wollten nur 30 für uns 6 insgesamt zahlen... Geeinigt haben wir uns dann bei 40$ für uns 6 allerdings hatten die beiden Franzosen, die schon eine Hostelbuchung auf der Insel hatten, bereits einem Fährpreis von 20$ für sich zugestimmt: also war der Knabe trotzdem mit einem satten Salär von 60$ für eine 15-minütige Fahrt (einfach) dabei! Schlecht verhandelt!!










