Anschließend wieder in einen Bus, diesmal marginal größer mit 20 Sitzplätzen,,die auf bis auf das Gepäck mit 17 Leuten vollbesetzt waren und dann auf in die Berge. Ich war echt erstaunt über die fast 2-stündige Fahrt bergauf bergab und durch Kurven, dass ich die Luft angehalten habe. Und alles dirtroad, also fette Steine im Weg oder voll die Schlammpampe und Steigungen von bestimmt 70% oder Grd. wie rechnet man das. Jedenfalls ging es verdammt steil bergan, um dann auf der andern Seite genauso steil wieder bergab zu gehen. Ringsum saftig-grüne Hügel, die sie nur Vulkane formen können. Zwischendrin Weiden für Hangkühe oder zugewucherer Regenwald. Oder Kühe mit weißen Reihern, die offensichtlich die Kühe von Zecken befreien. Wir kommen 17:00 in Monteverde an. Der Fahrer fährt Im Zickzack und verteilt alle auf ihre Hostals. Wir sind 17:15 dann da und es ist schon ziemlich dunkel. Frühstück kostet leider extra und selber kochen dürfen wir in der Waschküche. Die Zimmer riechen merkwürdig, nach Schimmelmittel oder Schimmel... Auch der Wechsel nach oben hilft da nix. Wir gehen im Dunkeln noch die dirtroad rauf ins empfohlene Restaurant 'Bonanza'. Dort sitzt die Familie schon am Tisch und isst, während alle auf den 95" lärmenden Flatscreen starren. Arno setzt sich verfällt augenblicklich auch in Fernsehstar. Ich beschließe zurück in das volle gemütliche Soda nebenan zu gehen. Dort sitzen wir neben dem dt. Pärchen, was die Fahrt schon neben uns saß. Es Gab lecker Ticka-kost, Für Arno nach Empfehlung von Andy Pommes mit Ketchup. Bierchen für mich und Fanta für Arno sogar mit Nachtisch für schlappe 15$. Auf dem Rückweg checke ich noch paar Hostelpreise, weil Meika & Andy von ihrem, in dem sie für 25 inkl. Frühstück schlafen in mir Hoffnung auf besseres for less geweckt haben und siehe da, keinen Block von unserem Puentes del Sole entfernt gibt es Zi. Ohne Frühstück für 10$ weniger, also 20 statt 30$. Dahin ziehen wir morgen um!
Frühstück im del Sol kurz vorm Umzug.
Spaziergang auf den Berg, bevor uns Jenny vom neuen Hostal die 'Hanging Bridges Tour' durch die Bäume verkauft, zu der wir 10:30 im strömenden Regen vom Tourbus abgeholt werden.
Die Tour findet auch im strömenden Regen statt. Mein Poncho ist schon nach wenigen Minuten durch und mir rinnt das Wasser den Nacken runter. Wir sind mit 2 Litauerinnen und einem Pärchen aus London unterwegs und eigentlich nur am Laufen ohne Sinn und Blick für die Natur. Hermann, unser guide zeigt uns noch ein paar Pflanzen und Arno klettert am Ende den Fig-tree im Baumstamminneren nach oben... Meine Bilder davon werden leider nix - zu nass alles
Der Weißrüsselnasenbär sitzt direkt vorm Fenster der Rezeption und gräbt eine Tarantula aus.
Abends genehmigen wir uns eine Pizza und einmal Tica-Kost im Baumhaus-Restaurant, dem teuersten am Platz. Der Wind blies uns um die Ohren, aber wir haben es uns schmecken lassen, zumindest ich. Arno war schon nach 1Stk. Von seiner Pizza satt.
Am Montag stehen wir schon vor 6:00 auf, um mit Freddi, dem Chef von der 1. Herberge Vögel gucken zu gehen.
Blick auf den Golf und die Halbinsel Nicoya
Noch einen 3. Tukan lernen wir mit Freddi kennen, den Fischertukan mit seinem wunderbar bunten Schnabel.
Heute war es zwar schön, aber da die Wolken im Nebelwald so tief hängen, geht man die ganze Zeit durch eine Art Sprühniesel, hat mich an das Besprühen des Gemüses im Supermarkt erinnert.
Der Brauenmotmot, ein fast an die Schönheit des Quetzals heranreichender Vogel mit witzigen Schwanzfedern.
Eine Gruppe Kapuzineraffen.
Unser Hostelzimmer, das 2.
Hier heult der Wind ums Haus und weht durch die Ritzen, dass einem Angst und Bange werden kann. Habe schon Socken im Bett angezogen und trotzdem noch kalte Füße. Hoffentlich holen wir uns hier nix weg. Die einzige verlässliche Wärmequelle ist der kleine Heizkörper neben mir, der trotz Sturm schläft wie ein Baby.
Heute geht es 8:00 Jeep-Boat-Jeep zurück nach La Fortuna und zu unseren warmen Sachen, so wir sie dort überhaupt brauchen. Morgen früh geht es dann weiter nach Nicaragua und auf die Insel Solentiname. Mal sehen, wie das ist. War ja Nicaragua auch mal ein sozialistischer Bruder von uns.


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